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Das Neue Schauspiel Erfurt zeigte vom 07. bis 28. August 2004, täglich jeweils um 21.00 Uhr, William Shakespeares "Verlorene Liebesmüh" in der Ruine der Barfüßerkirche Erfurt. Inszenierung: Sasha Mazzotti Dramaturgie: Miriam Ehlers Ausstattung: Susanne Besser | ||
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Besetzung: Frank Benz (Wirsing), Tjadke Biallowons (Rosalind), Reinhard Friedrich (Nathaniel), Ralph Gander (König von Navarra), Antonia Holfelder (Prinzessin von Frankreich), Samuel Kübler (Don Adriano de Armado), Jaron Löwenberg (Berowne), Martin Molitor (Boyet), Susanne Opitz (Katharina), Sonja Pfeil (Holofernia), Sven Philipp (Longaville), Gabriella Weber (Krümel / Jaquanetta) | |
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Ein besonderes Erlebnis war die Vorstellung, die erstmals in Thüringen simultan durch Gebärden-Dolmetscher - Gudrun Hillert und Christian Pflugfelder - für Gehörlose und Hörgeschädigte übersetzt wurde. Interessierte Schauspielbesucher konnten sich als "Gönner" registrieren: WENN SIE SICH SONST NICHTS GÖNNEN ... ... werden Sie Gönner beim Sommertheater 2004 Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Sommertheaterprojekt 2004 »
Das Stück:
Eine Clique von Männern: Der König von Navarra gründet mit seinen Höflingen eine platonische Akademie. Nach Erkenntnis wollen sie streben, den irdischen Verlockungen und dem sinnlichen Vergnügen dabei aber abschwören. Drei Jahre Studium, wenig Essen, kaum Schlaf und keinen Umgang mit Frauen! Kaum ist der öffentliche Eid getan, als ein Besuch der Prinzessin von Frankreich und ihren Edeldamen angekündigt wird. Die hehren Vorsätze geraten mit der Ankunft der Frauen schnell ins Wanken. Die Verliebtheit wird den Männern zum Verhängnis, die Enthaltsamkeit schnell über Bord geworfen. Ein rosaroter Liebesreigen beginnt. Doch die Frauen erteilen den Männern eine Lektion: Mit Witz überführen sie die buhlenden Helden bald ihrer Selbstverliebtheit und ihrem männlichen Triumphgehabe. Ein heiteres Spiel über Mann und Frau, voller Ironie und Verwechslungskomik. Bis die richtigen Paare sich finden können, bedarf es vieler Worte, schwülstiger Liebesgedichte, fehlgeleiteter Briefe und des Einsatzes der Liebesgötter. Auf unterhaltsame Weise wird gezeigt, wie nahe Liebesleid und -lust liegen. Ob es ein Happy-End gibt oder schließlich doch nur alles „Verlorene Liebesmüh“ ist – sehen Sie es selbst! In Shakespeares Komödie „Verlorene Liebesmüh“, zwischen 1592 und 1594 entstanden, verknüpfen sich zwei Leitmotive aufs Vergnüglichste: die Liebesjagd zwischen den Geschlechtern und ein „Fest der Sprache“ (Harold Bloom). Im historischen Ambiente der Erfurter Barfüßerruine wird diesem erlesenen Shakespeare-Stück in einem Bühnenbild voller Überraschungen neuer Raum und viel Luft zum Atmen gegeben. Nach dem Erfolg von „Was ihr wollt“ im vergangenen Jahr eine neue Theaterunternehmung des neuen schauspiels erfurt. |
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Barfüßerkirche:
Erfurt - Barfüßerstraße 20
Näheres zur Barfüßerkirche erfahren Sie hier: Angermuseum Erfurt